Dies war mein Erster. Ein 95´Jahrgang des ´Typs WranglerYJ. Ab Juli 2000 mit einigen vorsichtigen Umbauten versehen.

Im Juli `96 fand ich endlich einen vierrädrigen Gefährten der zu mir passte, einen Wrangler YJ. Aus Sympatie ist mittlerweile ein Hobby geworden, daß ich nicht mehr missen möchte. Doch schon auf den ersten OffRoad Veranstaltungen stießen wir beide an unsere Grenzen, ich mit meinen "Fahrkünsten" und "ER" mit seiner -für dieses Gelände- spärlichen Ausstattung (Orig. Bereifung, Fahrwerk etc.). Also mußte etwas getan werden. Doch es sollte 4 Jahre dauern, bis ich die Zeit und die nötige Erfahrung hatte, um selbst Hand anlegen zu können.

Ich nutzte meinen Jeep zu 90% dazu, um jeden Morgen auf Arbeit und wieder zurück zu kommen. Der Benzinverbrauch hält sich mit 12-15 Litern auch noch in Grenzen (bei den damaligen Preisen). Den ein oder anderen Geländeausflug habe ich in der Bildergalerie dokumentiert. Vielleicht erkennt sich mancher wieder.

Für den Geländeeinsatz reicht der 2,5L Motor immer aus. Der kleine Motor hat nur Probleme, ohne kostspielige Änderungen an der Übersetzung richtig grosse Reifen samt Fahrzeug durch die Gegend zu wuchten. Große Reifen bringen bekanntlich mehr Platz unterm Kiel (Differential). Aber geringeres Drehmoment (100 Nm weniger als der große Bruder) bedeutet auch weniger Verschleiß.

Fehlende Erfahrung in der Fahrzeugtechnik und auch das nötige Kleingeld ließen 4 harte Jahre vergehen, ehe der Umbau begann. Nach langer Überlegung WAS und WIE ich verbessern kann, ohne ein OffRoad-Monster zu schaffen, ging ich mit Unterstützung ans Werk. An dieser Stelle sind die Umbauten dokumentiert.

Wie bei vielen Hobbys macht es mehr Spaß wenn man irgendwo organisiert ist. Dazu begab ich mich beim JeepCamp des JCD auf die Suche nach Gleichgesinnten. und schon war ich Mitglied im JeepClubDeutschland. Denn nicht alles was vier angetriebene Räder hat ist auch ein JEEP. Auch nach einem Umzug in den Süden Deutschlands halten diese Kontakte noch heute.

Technische Daten:

Bauart:

Vierzylindermotor in Reihe angeordnet, hängende Ventile, Nockenwelle im Zylinderblock, Hydraulische Ventilstössel

Bohrung:

98,40 mm

Hub:

81,00 mm

Hubraum:

2464 cm³

Verdichtung:

9,1:1

Leistung:

89 kw bei 5300 U/min

Max. Drehmoment:

185 Nm bei 3500 U/min

 

Quelle: Reparaturanleitung

Weitere Technische Einzelheiten und Informationen für das Do it` your Self Verfahren, gibt es in der "Reparaturanleitung" vom bucheli Verlag unter der ISBN 3-7168-1922-0.

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